Bemerkungen zum Mauersägeverfahren :

Als Innungsbetrieb und Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung sind wir auf die Ausführung von Abdichtungsarbeiten im Rahmen der Altbausanierung spezialisiert, insbesondere auf den Einbau nachträglicher Sperrschichten durch Mauersägeverfahren. Der Einbau erfolgt mit speziellen fahrbaren Mauerschneidemaschinen, das Verfahren ist vibrationsarm sodaß das angrenzende Mauerwerksgefüge nicht gestört wird, es können Mauerstärken bis 1,30 m Wanddicke geschnitten werden.

Vorzugsweise werden die Arbeiten von der Kellerinnenseite her ausgeführt, der Einbau der Sperre kann tieftsmöglich 3 cm über dem Kellerfußboden und damit in ersten Lagerfuge erfolgen. Bei Bedarf kann die Schnittiefe begrenzt werden. sodaß auch Wände zu angrenzenden Gebäuden, Einbauten und Leitungen abgedichtet werden können.

Die als Sperrschicht eingebauten Kunststoffplatten werden über die gesamte Wandstärke durchgehend eingebaut, sind unverrottbar und bilden gegen aufsteigende Mauerwerksfeuchtigkeit eine absolute Sperre mit sehr hoher Lebensdauer.

Mauersäge

1.Arbeitsschritt: Schneiden

Mit einer selbstfahrenden hartmetallbestückten Kettensäge wird das Mauerwerk abschnittsweise und in der gesamten Wanddicke in statisch zulässigen Schnittlängen durchtrennt, dabei wird ein definierter Schnitt in einer Lagerfuge des Mauerwerkes hergestellt.

2.Arbeitsschritt : Einbau von Sperrschicht und Ankerplatten

Nach Reinigung der Schnittfuge erfolgt der Einbau einer durchgehenden Sperrbahn jeweils mit 10 cm Überlappung zur vorhergehenden Bahn.
Die Bahnen werden auf der Baustelle entsprechend der Wandstärke sowie gewünschtem Wandüberstand zum Anschluss von Außen- bzw Innenabdichtungen zugeschnitten.

Anschließend erfolgt der Einbau spezieller Ankerplatten aus hochfestem Kunststoff, diese übernehmen für die Dauer der Ausführung die Auflast und verbleiben dauerhaft im Mauerwerk.

Mauersägeverfahren Verpressung

3.Arbeitsschritt:Verdämmung der Schnittfuge und Verpressung

Zum Verpressen der verbliebenen Restfuge im Sägeschnitt wird zuerst die Fuge beidseitig mit Mörtel verdämmt, dabei werden von einer Wandseite her Verpreßstutzen jeweils zwischen den Ankerplatten eingesetzt. Nach Aushärtung der Fugenverdämmung erfolgt die maschinelle Verpressung des Schnitt- bereiches mit einem schrumpffrei aushärtenden speziellen Injektionsmörtel.
Gleichzeitig ergibt sich durch die Ausfüllung vorhandener Klüfte und Fugen im angrenzen- den Mauerwerk eine zusätzliche Verfestigung.

Als Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung verfügen wir über 15 Jahre Erfahrung und sind auf den Einbau nachträglicher horizontaler Sperrschichten durch Mauersägeverfahren spezialisiert.

Das Mauersägeverfahren ist ein im Vergleich zu anderen Verfahren preisgünstiges Verfahren mit zugleich sehr hoher Anwendungssicherheit.
Im Ergebnis werden sichere und äußerst langlebige horizontale Sperrschichten hergestellt.

Die per 01.08.2000 überarbeitete und aktualisiert vorliegende Abdichtungsnorm
DIN 18195 schreibt zur Verwendung für waagerechte Querschnittsabdichtungen
des Mauerwerkes ausschließlich Bitumen-Dachdichtungsbahnen bzw Kunststoff-Dichtungsbahnen vor.

Als Bahnenmaterial werden von uns 1,2mm starke GFK-Polyesterplatten oder
alternativ HDPE-Polyetylen Bahnen 2,0mm eingesetzt, in Bereichen mit
besonderen Anforderungen aus horizontalen Schubkräften z.B.Gewölbeschub
werden spezielle Bahnen mit Quazsandeinbettung aus 2,2mm GFK-Polyester angeboten. Für Sonderanwendungen sind weitere Sperrbahnen nachzufragen.

Damit entspricht unsere Sperrschicht konsequent den Forderungen der Abdichtungsnorm DIN 18195, ein definierter Anschluß weiterer Innen- bzw Außenab- dichtungen ist normgerecht möglich.

Demgegenüber stehen andere Systeme und Verfahren der Querschnittsabdichtung außerhalb des Normenwerkes mit
den damit verbundenen rechtlichen Konsequenzen.

Vielfach werden von Anbietern anderer Verfahren Argumente angeblich eingestürzter Gebäude und unweigerlicher Rissgefahren ins Feld geführt.
Solche Informationen entsprechen nicht den Tatsachen, uns ist kein Fall bekannt , in dem ein Gebäude auf Grund des Mauersägeverfahrens nachweislich beschädigt
wurde bzw sogar eingestürzt währe.

Selbstverständlich erfordert die Ausführung des Sägeverfahrens eine sachkundige Ausführung durch geschultes und erfahrenes Personal und sollte nur durch ausge-
wiesene Fachbetriebe mit der erforderlichen technischen Ausstattung ausgeführt werden.

Für Planer und Architekten sind wichtige Hinweise zu Ausschreibung und Leistungsbeschreibung unter dem Button Auschreibungshinweis verfügbar.